Team Farel (Biel BE): Nach wie vor ein offenes Haus

Bild Farelhaus – Biel
Fassade Farelhaus

Das Team Farel, eine Gruppe von Bieler Architekten, hat ein 1959 von Max Schlup erbautes Gebäude mit wenig Geld, gezielten Eingriffen und viel Leidenschaft renoviert. Das Haus bietet eine vielfältige Nutzung.

Ein Objekt mit geschichtlicher Bedeutung

Es war Max Schlups erstes grösseres Gebäude und markiert in seinem Schaffen den Übergang vom Heimatstil in die Moderne.

Auf Grund seiner kulturhistorischen Bedeutung wurde das Farelhaus in das kantonale Inventar der schützenswerten Bauten aufgenommen. Die ehemalige Besitzerin des Hauses, die reformierte Kochgemeinde, hatte zwar Pläne für das Gebäude, doch diese sahen Eingriffe in die Struktur des Hauses vor. Mit einer gewissen Erleichterung verkaufte sie das Baudenkmal im Frühling 2016 dem Team Farel.

Das Haus wurde sanft renoviert, stets mit Blick auf das Ganze. Bodenbeläge und Raumverkleidungen verschwanden, Wände wurden abgelaugt, alte Möbel wieder angeschafft. Alles mit dem Ziel, wieder möglichst nahe ans Original zu kommen.

Mehr als bloß Wohnraum

Die Nutzung des Hauses bietet neben Wohnungen auch Raum für Büros oder Ateliers und auch kulturelle Veranstaltungen sind geplant. Das Farelhaus soll nicht nur erhalten bleiben und chic aussehen. Es soll leben.

Bereits vor der Renovation war das Haus mehr als bloß Wohnraum: Im Parterre befanden sich ein Restaurant, ein Innenhof und ein Saal, in den oberen Etagen Büros für die Kirchgemeinde, Pfarrwohnungen sowie Zimmer für den Verein «Freundinnen junger Mädchen». Das Farelhaus war, ist und bleibt ein offenes Haus mit einer vielfältigen Nutzung.

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